Politik streitet um das Thema „Rente mit 70“

Das Thema „Rente mit 70“ polarisiert im Wahlkampf für den nächsten deutschen Bundestag. Und manchmal dann doch wieder nicht. Während die Kanzlerin öffentlich bekundet hat, sich diesem Thema nicht anzuschließen, lassen sich andere Politiker mit anderen Meinungen zitieren. Allen voran der Finanzminister, sicherlich immer mit einem Blick in das Bundes-Portemonnaie. Etwas ausführlicher zu diesem Thema hier ein Beitrag der FAZ.

Deutlicher wird noch Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, der häufig auch als Demographie-Experte genannt wird.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema „Rente mit 70“? Ist es realistisch, so lange zu arbeiten? Oder müssen wir das, um den jüngeren Generationen kein zu großes Loch zu hinterlassen?

cdv

Aspekt der Demographie: Vom Wert der Arbeit

Welchen Wert hat Arbeit?

Einen sehr lesenswerten Beitrag schreibt die Journalistin Maria Al-Mana auf ihrer Seite „Das Unruhe-Werk“ zu dem Aspekt „Wert der Arbeit“. Interessant insofern, als dass sie das sehr stark auf die Generation der Baby-Boomer bezieht, gleichsam aber auch Aspekte wie etwa die Pflege (mit einer „Teilkaskoversicherung“) und einige andere Bereiche darin berücksichtigt.  Unsägliche Erlebnisse, wie die zunehmende „Kostenlos-Kultur“ und Geringschätzung für ihre Arbeit, die sie erfahren hat, werden aufgegriffen.

Gleichzeitig ist der Blog-Beitrag ein wunderbares und beredtes Beispiel für die Dynamik der Blog-Seiten, wenn etwa aus einem Kommentar innerhalb der Diskussion unter dem ersten Beitrag ein Folgebeitrag entsteht. Sehr ausführlich und differenziert geht es hierbei als Antwort auf einen Kommentar noch mal um den Aspekt der Kostenlos-Kultur. Sehr lesenswert. Wie auch die Kommentare, für die es etwas Muße braucht, aber nicht weniger lesenswert sind.

cdv!

Lebenslanges Lernen – Auch mit digitalen Medien

Der Begriff „Lebenslanges Lernen“ gehört seit Jahren zum Begriff „Demografischer Wandel“ dazu. Wer vor vielen Jahrzehnten ein Studium oder einen Lehrberuf ergriffen hatte, glaubte vielleicht zunächst noch, damit Genüge getan zu haben. Mit zunehmenden technischen Veränderungen, gleichwohl auch gesellschaftlichen Veränderungen, war es mit der Ruhe vorbei. Allein das Internet hat nicht nur zahlreiche neue Berufe geschaffen, sondern auch die Partizipation in Unternehmen und Freizeit ermöglicht. Und es hat die Kommunikation revolutioniert.

Nicht zuletzt dadurch hat sich das verfügbare Wissen um ein Vielfaches erweitert. Nun gilt die Devise: Immer dazu lernen. Lebenslanges Lernen. Was nicht jedem gefällt, gleichzeitig viele Chancen eröffnet.

In diesem Zusammenhang gefällt uns der Beitrag von Professor Dr. Stefan Aufenanger, der sich im Rahmen einer Veranstaltung mit diesem Thema befasst, genauer: Besser lernen mit digitalen Medien. Der Vortrag dauert etwas mehr als 30 Minuten.

Viel Vergnügen und frohes Lernen! Und die Bitte um Ihre Antwort: Wie halten Sie es mit dem lebenslangen Lernen?

cdv!

Demographie: Wenn Heavy-Metal-Freaks alt werden

Auch die Heavy-Metal-Freunde werden älter.

Demographie aus einer völlig anderen Perspektive und mit einem anderen Blickwinkel: Auch Heavy-Metal-Freunde werden älter. Ein sehr interessantes Interview hat dazu Gitta Schreiber mit Holger Hübner geführt. Hübner ist Chef des Unternehmens, dass alljährlich im kleinen Dorf Wacken ein Festival veranstaltet, ein Highlight der Heavy-Metal-Szene in Deutschland. Angesprochen hat Gitte Schreiber dabei nicht nur das Verhältnis der rauen Rocker mit den Einwohnern des kleinen Dorfes, sondern auch die Altersdiversität im eigenen Team.

cdv

Der Professor und die Generation Y

Das Netz schmunzelt dieser Tage über einen Beitrag bei Business Insider von Prof. Dr. Ingo Markgraf, der sich an die Generation Y wendet. Deutlich: „Liebe Generation Y, so nimmt euch niemand ernst“. Es geht genau um den Dialog der Generationen, um unterschiedliche Ansprüche, aber auch um den Begriff „Herrschaftswissen“. Markgraf glaubt, dass dieser Begriff aussterben wird, weil es irgendwann „normal“ sein wird, Wissen jederzeit zu teilen.

Update: Das Netz wäre nicht das Netz, wenn es nicht auch schon eine erste Replik darauf geben würde. In diesem Fall: Generation Y, übernehmt das mal bitte.

Es wird spannend in den nächsten Jahren, weil diese Generation erleben wird, dass sich die Angebot- und Nachfragesituation im Arbeitsmarkt komplett verändern wird. Spannend für Unternehmen, wie sie sich darauf einstellen; spannend aber auch für die Arbeitnehmer, wie sie mit dieser neuen Freiheit umgehen können.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Generationen und Ansprüchen an Arbeit und Leben. Wo spüren Sie Veränderungen? Wo gibt es gute und schlechte Beispiele?

cdv

Herausforderung: Zusammenarbeit mit „Millenials“

Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie künftig mit Millenials zusammen arbeiten wollen. Eine Herausforderung für Unternehmen.

Mit dem demographischen Wandel gehen auch andere Ansprüche an die Arbeit einher. Jüngere Generationen erwarten andere Arbeitsbedingungen, etwa was den Sinn der Arbeit angeht, aber auch, was den Umgang miteinander angeht. Erwartungen, wie es in diesem Beitrag von ze.tt formuliert wird, werden auch an die Vorgesetzten gerichtet. Regelmäßiges Feedback gehören für sie genau so dazu wie Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite spielt das Geld nicht unbedingt die wichtigste Rolle.

Deutlich wird dabei, dass sich Unternehmen und Vorgesetzte verändern müssen, wenn sie künftig mit dieser Generation von sogenannten „Millenials“ zusammen arbeiten wollen. Da Fachkräfte zunehmend gesucht werden, sind es nun die Unternehmen, die tatsächlich gefordert sind. Ein wichtiges Thema, auch im Buch.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, was die Veränderung von Unternehmen angeht? Sind die Führungskräfte von heute diesen Anforderungen schon gewachsen? Und woran wird es deutlich?

cdv

Demographie und Arbeitswelt: Disruptive Veränderungen

Für viele Arbeitnehmer wird sich im Rahmen des demographischen Wandels in den nächsten Jahren viel ändern. Eine neue Arbeitswelt steht bevor.

„Die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, steht vor einschneidenden, disruptiven Veränderungen. Arbeiten 4.0 bedeutet nichts weniger als die vollständige Umgestaltung unseres beruflichen Daseins – eine riesige Herausforderung für Personalmanagement, Führungskultur und Arbeitsorganisation. Ein großer Umbruch, aber er ist zu meistern, befanden die rund 120 Teilnehmer auf der Veranstaltung NEW WORK des Demographie Netzwerkes, die jetzt in München stattfand.“ So eine aktuelle Presseinformation des ddn-Netzwerks, über das wir an dieser Stelle schon berichtet haben, zu einer Veranstaltung in München.

Während das Netzwerk immer wieder den Begriff „Arbeiten 4.0“ anführt, wird weiterhin zum Thema „Arbeit“ immer wieder auch der Begriff „New Work“ aufgeführt. Eine genaue Definition und erste Erklärung zu diesem Thema findet sich bei der Wikipedia.

Und es gibt einige nennenswerte Experten, die sich seit einiger Zeit schon mit diesem interessanten Thema befassen. Einer von ihnen ist Markus Väth, der aktuell zu diesem Thema einen sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Arbeitslosigkeit gibt es nicht“ verfasst hat. Weitere Beiträge von ihm sind auf auch seiner Seite zu lesen.

cdv

Demographie in der Schweiz – Generation Silber

Thema Demographie: Auch in der Schweiz wird nach Lösungen und Modellen gesucht.

Auch in der Schweiz ist der demographische Wandel ein Thema. In einem lesenswerten Beitrag zum Thema Demographie beleuchtet die Neue Züricher Zeitung die voraussichtlichen Zahlen. Mit dem Ergebnis, dass man nach Lösungen und Modellen sucht, die „Generation Silber“, wie sie hier genannt wird, länger in den Betrieben zu halten, um etwa das wertvolle Wissen und die Erfahrung  nicht brachial zu verlieren. Auch in Deutschland gibt es erste Unternehmen und Branchen, die sich damit befassen und auseinander setzen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Wissen Sie Beispiele von Unternehmen, die älteren Arbeitnehmern Programm anbieten, um länger zu arbeiten?

cdv

Das Buch-Projekt beginnt auf Fuerteventura

Ab Ende Juli will ich auf Fuerteventura die ersten 80 bis 120 Seiten des Buches entwickeln.

Huch! In drei Wochen geht es schon los! Am 22. Juli geht der Flug nach Fuerteventura! Dort werde ich beginnen, die bisher zusammengetragenen Informationen nieder zu schreiben und die ersten 80 bis 120 Seiten meines Buches zum Thema „Dialog der Generationen“ zu entwickeln. Im Alltag zu Hause am Schreibtisch würde ich kaum die Muße finden, mich so konsequent auf das Buch zu konzentrieren. Doch auf der Insel traue ich mir zu, so ein großes Projekt wahr werden zu lassen.

19 Interviews mit spannenden Persönlichkeiten habe ich bis dahin zum Thema „Dialog“ geführt und diese gilt es jetzt, zu Papier zu bringen. Und ich weiß, dass auf Fuerte nach einem arbeitsintensiven Tag am Laptop die Sonne scheinen wird und ich im Meer und den Wellen die Gedanken abstreifen und zur Ruhe kommen kann, um mich am nächsten Tag wieder frisch und mit Schwung an die Arbeit zu machen.

Vorher sind in meinem „Real Life“ noch vier eintägige Workshops und zwei eintägige Seminare durchzuführen, die entsprechenden Fotoprotokolle zu erstellen und über 1.000 km im Auto runter zu reißen. Außerdem gilt es, noch einen Leihwagen auf der Insel zu buchen, eine stabile Reisetasche, eine neue Sonnenkappe (vor allem gegen den Wind) sowie etwas Fachliteratur zu besorgen. Fordernde Zeiten – und dennoch macht das Projekt riesige Freude.

rk

Demographie-Netzwerk ddn: Wandel als Chefsache

Wer sich mit dem Thema Demographie gründlicher beschäftigt, stolpert in den Suchergebnissen über kurz oder lang über das Demographie-Netzwerk ddn. Was das genau ist, wollten wir von Martina Schmeink wissen. Sie ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Demographie Netzwerk ddn e.V. Der Sitz des Vereins ist in Dortmund.

„Begonnen hat es bereits 2006 mit einer Initiative des Bundesministeriums für Arbeit, damals noch unter dem Namen „Neue Qualität der Arbeit“, berichtet Schmeink.  Mit etwa 40 Unternehmen und Organisationen habe man damals das Projekt gestartet.  Zu der Zeit sei auch entschieden worden, es nicht als Förderprojekt zu starten, sondern von vornherein als Austausch-Plattform.

„Gegründet wurde ddn im März 2006 auf Initiative des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Die Mitglieder setzen sich aus Unternehmen aller Größenordnungen, aber auch Verbänden, Beratungsunternehmen, Wissenschaftseinrichtungen oder Kommunen zusammen.

ddn ist angetreten, um den demographischen Wandel zur Chefsache zu machen. In zehn Goldenen Regeln verpflichten sich die ddn-Unternehmen unter anderem für eine nicht diskriminierende, altersneutrale Personalpolitik, für eine ausgewogene Altersstruktur der Belegschaft, eine ganzheitliche Gesundheitsförderung und den Wissenstransfer zwischen den Generationen.“, heißt es auf der Internetseite des Netzwerks.

Seitdem ist viel passiert. „Heute haben wir fast 400 Mitglieder“, weiß Martina Schmeink zu berichten. In mittlerweile 13 Arbeitskreisen finde ein reger Austausch statt. Die Arbeitsstruktur der einzelnen Kreise sei aber wiederum auch sehr unterschiedlich, was wiederum an den unterschiedlichen Themenfeldern liege. Themen sind unter anderen „Gesundheit“, „Arbeitsorganisation“, „Führung“, „Innovation und Mensch“ oder auch „Sozialwirtschaft“ und weitere mehr.

Neben Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung sind auch Organisationen und Kommunen in diesem Netzwerk-Verbund engagiert. „Verbindendes Element ist in den meisten Fällen die Position als Arbeitgeber“, so Schmeink.  Die Ergebnisse der Arbeitskreise seien sehr unterschiedlich. Während einige lediglich ihre Protokolle untereinander verteilen, gebe es mittlerweile auch schon fünf Fachbücher, etwa mit wissenschaftlichem Hintergrund. „Wir sind gerade daran, die Ergebnisse unserer Arbeit etwas sichtbarer etwa auf unserer Internetseite zu präsentieren“, erläutert Martina Schmeink.

Martina Schmeink, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Netzwerks Demographie ddn.

„Die meisten Teilnehmer profitieren am meisten vom gegenseitigen Austausch“, weiß Schmeink mittlerweile aus einigen Jahren Erfahrung. Viele seien nach den Arbeitskreis-Sitzungen und den konstruktiven Diskussionen sehr begeistert und inspiriert, und würden daher auch weitere Kollegen oder andere Teilnehmer zur Zusammenarbeit in dieses Netzwerk einladen. „Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist in diesem Fall nicht zu unterschätzen“, ergänzt sie.

Die Frage nach der weiteren Entwicklung des Netzwerks kann Martina Schmeink verständlicherweise nicht konkret beantworten. „Es hängt sehr viel von den Fragestellungen der Unternehmer oder Organisationen in den nächsten Jahren ab“, sagt sie. Deutlich werde jedoch immer mehr, dass das Thema und entsprechende Maßnahmen in vielen Unternehmen und Organisationen immer dringender werde.