Drei Beiträge zum Thema Fachkräfte-Mangel

Sehr häufig prognostiziert die Industrie einen künftigen Fachkräfte-Mangel. Andere sehen dies nicht so.

Im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung wird immer wieder auf den sogenannten „Fachkräfte-Mangel“ hingewiesen, der schon sichtbar am Horizont dräue. Zunehmend mehren sich aber die Stimmen, die Zweifel an diesem häufig von der Industrie geäußerten Begriff haben.

In der Wirtschafts Woche nimmt sich Kristin Schmidt diesem Thema an, und beleuchtet es aus mehreren Perspektiven. Eine der Thesen: Der Fachkräfte-Mangel ist hausgemacht.

Auch Robert Franken stellt sich die Frage zum „Fachkräfte-Mangel“. Und er sieht insbesondere Branchen, die etwa gut ausgebildete Fachkräfte im höheren Alter gar nicht vorsehen. Für ihn gilt es, den menschlichen Faktor in dieser Diskussion wieder mehr in den Vordergrund zu stellen. Sehr lesenswert.

Eine ganz andere Perspektive nimmt Anna Farwick bei jetzt.de ein: Was passiert eigentlich, wenn plötzlich die Eltern ein Start-Up gründen, mit über 50 Jahren? Sehr lesenswerter Beitrag aus der Sicht der jüngeren Generation, mit einem direkten Zusammenhang zu dem Thema.

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Demographie und „Digitale Transformation“

Nahezu immer einhergehend mit dem demographischen Wandel wird auch die „Digitale Transformation“ diskutiert. Viele Unternehmen beschäftigen sich damit; gleichzeitig ist dieses Stichwort oft auch eine der größten Herausforderungen, etwa für ältere Mitarbeiter.

Unternehmen und Behörden sehen sich, wie etwa in dem bei t3n aufgeführten Beitrag deutlich erwähnt, in den bisherigen Strukturen verhaftet. „Trotz der Fortschritte sei allerdings in vielen Bereichen noch unklar, „wohin die digitale Reise gehen” solle, heißt es. Über alle Industrien hinweg seien bisher „nur in wenigen Ausnahmefällen” vollständige Ziele und Digitalisierungsstrategien definiert“, heißt es dort.

Eine der Thesen, die diskutiert wird: Die „Digitale Transformation“ gelingt nur mit der entsprechenden Unternehmenskultur.

Wie sind dazu ihre Erfahrungen, was die „Digitale Transformation“ in den Unternehmen angeht? Ist es für Sie eine Herausforderung, oder eher eine Chance?

cdv

Politik streitet um das Thema „Rente mit 70“

Das Thema „Rente mit 70“ polarisiert im Wahlkampf für den nächsten deutschen Bundestag. Und manchmal dann doch wieder nicht. Während die Kanzlerin öffentlich bekundet hat, sich diesem Thema nicht anzuschließen, lassen sich andere Politiker mit anderen Meinungen zitieren. Allen voran der Finanzminister, sicherlich immer mit einem Blick in das Bundes-Portemonnaie. Etwas ausführlicher zu diesem Thema hier ein Beitrag der FAZ.

Deutlicher wird noch Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, der häufig auch als Demographie-Experte genannt wird.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema „Rente mit 70“? Ist es realistisch, so lange zu arbeiten? Oder müssen wir das, um den jüngeren Generationen kein zu großes Loch zu hinterlassen?

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Aspekt der Demographie: Vom Wert der Arbeit

Welchen Wert hat Arbeit?

Einen sehr lesenswerten Beitrag schreibt die Journalistin Maria Al-Mana auf ihrer Seite „Das Unruhe-Werk“ zu dem Aspekt „Wert der Arbeit“. Interessant insofern, als dass sie das sehr stark auf die Generation der Baby-Boomer bezieht, gleichsam aber auch Aspekte wie etwa die Pflege (mit einer „Teilkaskoversicherung“) und einige andere Bereiche darin berücksichtigt.  Unsägliche Erlebnisse, wie die zunehmende „Kostenlos-Kultur“ und Geringschätzung für ihre Arbeit, die sie erfahren hat, werden aufgegriffen.

Gleichzeitig ist der Blog-Beitrag ein wunderbares und beredtes Beispiel für die Dynamik der Blog-Seiten, wenn etwa aus einem Kommentar innerhalb der Diskussion unter dem ersten Beitrag ein Folgebeitrag entsteht. Sehr ausführlich und differenziert geht es hierbei als Antwort auf einen Kommentar noch mal um den Aspekt der Kostenlos-Kultur. Sehr lesenswert. Wie auch die Kommentare, für die es etwas Muße braucht, aber nicht weniger lesenswert sind.

cdv!

Lebenslanges Lernen – Auch mit digitalen Medien

Der Begriff „Lebenslanges Lernen“ gehört seit Jahren zum Begriff „Demografischer Wandel“ dazu. Wer vor vielen Jahrzehnten ein Studium oder einen Lehrberuf ergriffen hatte, glaubte vielleicht zunächst noch, damit Genüge getan zu haben. Mit zunehmenden technischen Veränderungen, gleichwohl auch gesellschaftlichen Veränderungen, war es mit der Ruhe vorbei. Allein das Internet hat nicht nur zahlreiche neue Berufe geschaffen, sondern auch die Partizipation in Unternehmen und Freizeit ermöglicht. Und es hat die Kommunikation revolutioniert.

Nicht zuletzt dadurch hat sich das verfügbare Wissen um ein Vielfaches erweitert. Nun gilt die Devise: Immer dazu lernen. Lebenslanges Lernen. Was nicht jedem gefällt, gleichzeitig viele Chancen eröffnet.

In diesem Zusammenhang gefällt uns der Beitrag von Professor Dr. Stefan Aufenanger, der sich im Rahmen einer Veranstaltung mit diesem Thema befasst, genauer: Besser lernen mit digitalen Medien. Der Vortrag dauert etwas mehr als 30 Minuten.

Viel Vergnügen und frohes Lernen! Und die Bitte um Ihre Antwort: Wie halten Sie es mit dem lebenslangen Lernen?

cdv!

Demographie: Wenn Heavy-Metal-Freaks alt werden

Auch die Heavy-Metal-Freunde werden älter.

Demographie aus einer völlig anderen Perspektive und mit einem anderen Blickwinkel: Auch Heavy-Metal-Freunde werden älter. Ein sehr interessantes Interview hat dazu Gitta Schreiber mit Holger Hübner geführt. Hübner ist Chef des Unternehmens, dass alljährlich im kleinen Dorf Wacken ein Festival veranstaltet, ein Highlight der Heavy-Metal-Szene in Deutschland. Angesprochen hat Gitte Schreiber dabei nicht nur das Verhältnis der rauen Rocker mit den Einwohnern des kleinen Dorfes, sondern auch die Altersdiversität im eigenen Team.

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Der Professor und die Generation Y

Das Netz schmunzelt dieser Tage über einen Beitrag bei Business Insider von Prof. Dr. Ingo Markgraf, der sich an die Generation Y wendet. Deutlich: „Liebe Generation Y, so nimmt euch niemand ernst“. Es geht genau um den Dialog der Generationen, um unterschiedliche Ansprüche, aber auch um den Begriff „Herrschaftswissen“. Markgraf glaubt, dass dieser Begriff aussterben wird, weil es irgendwann „normal“ sein wird, Wissen jederzeit zu teilen.

Update: Das Netz wäre nicht das Netz, wenn es nicht auch schon eine erste Replik darauf geben würde. In diesem Fall: Generation Y, übernehmt das mal bitte.

Es wird spannend in den nächsten Jahren, weil diese Generation erleben wird, dass sich die Angebot- und Nachfragesituation im Arbeitsmarkt komplett verändern wird. Spannend für Unternehmen, wie sie sich darauf einstellen; spannend aber auch für die Arbeitnehmer, wie sie mit dieser neuen Freiheit umgehen können.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Generationen und Ansprüchen an Arbeit und Leben. Wo spüren Sie Veränderungen? Wo gibt es gute und schlechte Beispiele?

cdv

Herausforderung: Zusammenarbeit mit „Millenials“

Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie künftig mit Millenials zusammen arbeiten wollen. Eine Herausforderung für Unternehmen.

Mit dem demographischen Wandel gehen auch andere Ansprüche an die Arbeit einher. Jüngere Generationen erwarten andere Arbeitsbedingungen, etwa was den Sinn der Arbeit angeht, aber auch, was den Umgang miteinander angeht. Erwartungen, wie es in diesem Beitrag von ze.tt formuliert wird, werden auch an die Vorgesetzten gerichtet. Regelmäßiges Feedback gehören für sie genau so dazu wie Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite spielt das Geld nicht unbedingt die wichtigste Rolle.

Deutlich wird dabei, dass sich Unternehmen und Vorgesetzte verändern müssen, wenn sie künftig mit dieser Generation von sogenannten „Millenials“ zusammen arbeiten wollen. Da Fachkräfte zunehmend gesucht werden, sind es nun die Unternehmen, die tatsächlich gefordert sind. Ein wichtiges Thema, auch im Buch.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, was die Veränderung von Unternehmen angeht? Sind die Führungskräfte von heute diesen Anforderungen schon gewachsen? Und woran wird es deutlich?

cdv

Demographie und Arbeitswelt: Disruptive Veränderungen

Für viele Arbeitnehmer wird sich im Rahmen des demographischen Wandels in den nächsten Jahren viel ändern. Eine neue Arbeitswelt steht bevor.

„Die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, steht vor einschneidenden, disruptiven Veränderungen. Arbeiten 4.0 bedeutet nichts weniger als die vollständige Umgestaltung unseres beruflichen Daseins – eine riesige Herausforderung für Personalmanagement, Führungskultur und Arbeitsorganisation. Ein großer Umbruch, aber er ist zu meistern, befanden die rund 120 Teilnehmer auf der Veranstaltung NEW WORK des Demographie Netzwerkes, die jetzt in München stattfand.“ So eine aktuelle Presseinformation des ddn-Netzwerks, über das wir an dieser Stelle schon berichtet haben, zu einer Veranstaltung in München.

Während das Netzwerk immer wieder den Begriff „Arbeiten 4.0“ anführt, wird weiterhin zum Thema „Arbeit“ immer wieder auch der Begriff „New Work“ aufgeführt. Eine genaue Definition und erste Erklärung zu diesem Thema findet sich bei der Wikipedia.

Und es gibt einige nennenswerte Experten, die sich seit einiger Zeit schon mit diesem interessanten Thema befassen. Einer von ihnen ist Markus Väth, der aktuell zu diesem Thema einen sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Arbeitslosigkeit gibt es nicht“ verfasst hat. Weitere Beiträge von ihm sind auf auch seiner Seite zu lesen.

cdv

Demographie in der Schweiz – Generation Silber

Thema Demographie: Auch in der Schweiz wird nach Lösungen und Modellen gesucht.

Auch in der Schweiz ist der demographische Wandel ein Thema. In einem lesenswerten Beitrag zum Thema Demographie beleuchtet die Neue Züricher Zeitung die voraussichtlichen Zahlen. Mit dem Ergebnis, dass man nach Lösungen und Modellen sucht, die „Generation Silber“, wie sie hier genannt wird, länger in den Betrieben zu halten, um etwa das wertvolle Wissen und die Erfahrung  nicht brachial zu verlieren. Auch in Deutschland gibt es erste Unternehmen und Branchen, die sich damit befassen und auseinander setzen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Wissen Sie Beispiele von Unternehmen, die älteren Arbeitnehmern Programm anbieten, um länger zu arbeiten?

cdv