Politik streitet um das Thema „Rente mit 70“

Das Thema „Rente mit 70“ polarisiert im Wahlkampf für den nächsten deutschen Bundestag. Und manchmal dann doch wieder nicht. Während die Kanzlerin öffentlich bekundet hat, sich diesem Thema nicht anzuschließen, lassen sich andere Politiker mit anderen Meinungen zitieren. Allen voran der Finanzminister, sicherlich immer mit einem Blick in das Bundes-Portemonnaie. Etwas ausführlicher zu diesem Thema hier ein Beitrag der FAZ.

Deutlicher wird noch Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, der häufig auch als Demographie-Experte genannt wird.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema „Rente mit 70“? Ist es realistisch, so lange zu arbeiten? Oder müssen wir das, um den jüngeren Generationen kein zu großes Loch zu hinterlassen?

cdv

Im Gespräch mit Jugendlichen: Junge Deutsche 2017

Generation Z 2017

Wie ticken die jungen Deutschen im Jahr 2017? Dieser Frage ist Simon Schnetzer mit seiner Studie nachgegangen. Der Visionär aus dem Allgäu hat sich im Jahr 2010 aufs Fahrrad geschwungen, Deutschland bereist und dabei den Grundstein für seine Demographie-Studie gelegt, die er kontinuierlich weiter ausgebaut hat. Er ist immer im Gespräch mit Jugendlichen.

Für mein Sachbuch „Dialog der Generationen“ durfte ich ihn in der Gründervilla in Kempten besuchen, die er gemeinsam mit Thomas Herzhoff ins Leben gerufen hat. Wir sprachen über Vorlieben und Bedürfnisse der Jugendlichen und wie sich Unternehmen darauf einstellen sollten. Ich freue mich schon darauf, die Highlights des interessanten Interviews für die künftigen Leser meines Buches niederzuschreiben.

rk

Kapitel „Lebenslanges Lernen“ nimmt Gestalt an

Wieder zu Hause. Der Blick vom Balkon ist zwar nicht so spektakulär, wie der Blick aufs Meer vor Fuerteventura. Aber bei schönem Wetter lasse ich es mir nicht nehmen, im Freien zu arbeiten. Was bin ich froh, dass ich hier den Fundus meiner Bücher um mich habe. Beim Schreiben auf der Insel konnte ich nur auf vier Bücher zurückgreifen, die im Gepäck Platz gefunden hatten. Ich bin halt noch ein analoger Leser und liebe es zu blättern und meine Textmarker zu zücken um spannende Passagen in meinen Recherchequellen hervorzuheben. Schritt für Schritt nimmt mein Probekapitel „Lebenslanges Lernen“ Gestalt an, das ich bei Verlagen einreichen möchte. Darin berichte ich von meinen eigenen Erfahrungen als Trainerin von Lerntechniktrainings und Train the Trainer Fortbildungen, und es gibt zwei Interviews mit Personalentwicklerinnen, die mir für mein Buch Rede und Antwort gestanden haben.

Ein großes Industrieunternehmen berichtete mir, wie sie gezielt die Weiterentwicklung für Mitarbeiter 45+ angehen. Und eine mittelständisches Versicherungsunternehmen hat mir Einblicke in seine Design Thinking Räume gegeben und welche Erfahrungen sie damit sammeln. All dies verarbeite ich in diesem Kapitel und schreibe darüber, wie pubertierende Azubis mit dem Lernen umgehen und welche Erkenntnisse es aus der Gehirnforschung über die Lernfähigkeit von jungen und älteren Gehirnen gibt.

Lernfähigkeit zählt für mich zu den Metaskills schlechthin. Zugegeben, etwas neudeutsch… früher sagte man dazu noch Schlüsselkompetenzen. Aber egal, wie man es nennt. Die Fähigkeit Neues zu Lernen ist in einer Welt des Wandels und der demographischen Veränderungen immens wichtig. Diese kann man gezielt ausbauen, wenn man mehr darüber weiß, wie unser Gehirn funktioniert. Ich selbst liebe das Thema sehr, und obwohl es wahrscheinlich nicht an erster Stelle in meinem Buch stehen wird, ist es das erste Kapitel, das ich fertig stellen werde, da ich hier auf einen langen, eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann.

rk

Aspekt der Demographie: Vom Wert der Arbeit

Welchen Wert hat Arbeit?

Einen sehr lesenswerten Beitrag schreibt die Journalistin Maria Al-Mana auf ihrer Seite „Das Unruhe-Werk“ zu dem Aspekt „Wert der Arbeit“. Interessant insofern, als dass sie das sehr stark auf die Generation der Baby-Boomer bezieht, gleichsam aber auch Aspekte wie etwa die Pflege (mit einer „Teilkaskoversicherung“) und einige andere Bereiche darin berücksichtigt.  Unsägliche Erlebnisse, wie die zunehmende „Kostenlos-Kultur“ und Geringschätzung für ihre Arbeit, die sie erfahren hat, werden aufgegriffen.

Gleichzeitig ist der Blog-Beitrag ein wunderbares und beredtes Beispiel für die Dynamik der Blog-Seiten, wenn etwa aus einem Kommentar innerhalb der Diskussion unter dem ersten Beitrag ein Folgebeitrag entsteht. Sehr ausführlich und differenziert geht es hierbei als Antwort auf einen Kommentar noch mal um den Aspekt der Kostenlos-Kultur. Sehr lesenswert. Wie auch die Kommentare, für die es etwas Muße braucht, aber nicht weniger lesenswert sind.

cdv!

Lebenslanges Lernen – Auch mit digitalen Medien

Der Begriff „Lebenslanges Lernen“ gehört seit Jahren zum Begriff „Demografischer Wandel“ dazu. Wer vor vielen Jahrzehnten ein Studium oder einen Lehrberuf ergriffen hatte, glaubte vielleicht zunächst noch, damit Genüge getan zu haben. Mit zunehmenden technischen Veränderungen, gleichwohl auch gesellschaftlichen Veränderungen, war es mit der Ruhe vorbei. Allein das Internet hat nicht nur zahlreiche neue Berufe geschaffen, sondern auch die Partizipation in Unternehmen und Freizeit ermöglicht. Und es hat die Kommunikation revolutioniert.

Nicht zuletzt dadurch hat sich das verfügbare Wissen um ein Vielfaches erweitert. Nun gilt die Devise: Immer dazu lernen. Lebenslanges Lernen. Was nicht jedem gefällt, gleichzeitig viele Chancen eröffnet.

In diesem Zusammenhang gefällt uns der Beitrag von Professor Dr. Stefan Aufenanger, der sich im Rahmen einer Veranstaltung mit diesem Thema befasst, genauer: Besser lernen mit digitalen Medien. Der Vortrag dauert etwas mehr als 30 Minuten.

Viel Vergnügen und frohes Lernen! Und die Bitte um Ihre Antwort: Wie halten Sie es mit dem lebenslangen Lernen?

cdv!

Sortieren für das Sachbuch

Zum ersten Mal im Leben ein Sachbuch zu schreiben ist eine ganz schön große Hausnummer. Die ersten Tage hatte ich damit zu kämpfen, wie es mir gelingt, die wertvollen Interviews die ich mit Geschäftsführern, Personalentwicklern, Social Media Experten und Anderen geführt habe, in Text zu verwandeln. So eine Transkription ist wahrlich nicht einfach, wenn man das noch nie gemacht hat. Inzwischen habe ich einen Modus gefunden, der mich nicht mehr an den Rand der Verzweiflung bringt, sondern richtig Freude macht. Nicht am Rechner sondern mit handschriftlichen Notizen.

Und dann ist da die unglaubliche Fülle an Informationen für dieses Sachbuch, die ich verarbeiten und in einer flüssigen Form präsentieren möchte. Neben den Interviews möchte ich die Quintessenz aus spannender Fachliteratur verarbeiten, die einen Mehrwert zu meinem Thema liefern.  Und nicht zuletzt meine eigenen Erfahrungen, die ich als Trainerin und Projektleiterin sammeln konnte.

Herrjeh! Fühlt sich an, als stünde ich in einem riesigen, unüberschaubaren Wald und finde den Weg nicht mehr. Zum Glück kam mir die Erinnerung, wie ich mich als Projektleiterin zu Beginn eines Demographieprojektes gefühlt habe. Wir haben das Projekt nach dem Six Sigma Zyklus DMAIC durchgeführt.

D = Define
M = Measure
A = Analyze
I = Improve
C = Control

Nachdem die Definitionsphase abgeschlossen war, kam die Messphase an die Reihe. In einem Demographieprojekt bedeutet das, Personaldaten in großem Stil zu erheben und nach allen möglichen Kriterien auszuwerten. Kreuz und quer, rauf und runter, Excel-Tabellen über Excel-Tabellen, Datenreihen über Datenreihen. Wie sollten wir in dieser Fülle nur jemals einen roten Faden finden? Und siehe da, wir haben ihn gefunden. Unsere Projektergebnisse waren letztlich so interessant, dass eine Delegation des Bayerischen Arbeitsministeriums in den Betrieb gekommen ist, um sich von den Maßnahmen, die wir aus unseren Ergebnissen abgeleitet haben, einen persönlichen Eindruck zu machen.

Heute beruhigt mich diese Erfahrung für das Projekt „Sachbuch“. Denn die Phase, in der ich mich mit meinem Buchprojekt befinde, ähnelt sehr dieser Messphase. Ich jongliere interessante Informationen hin und her, werte aus, begutachte, selektiere, verwerfe und entwickle, was relevant sein könnte und was nicht. Dass sich das noch nicht nach einem durchgängigen, roten Faden anfühlen kann, akzeptiere ich jetzt und nehme ein wenig gelassener hin, dass ich langsamer vorankomme, als ich gedacht hätte. Ich vertraue darauf, dass es mir gelingt, in diesem Wald Trampelpfade anzulegen, die gut begehbar sind, und das kostet halt seine Zeit.

rk

Demographie: Wenn Heavy-Metal-Freaks alt werden

Auch die Heavy-Metal-Freunde werden älter.

Demographie aus einer völlig anderen Perspektive und mit einem anderen Blickwinkel: Auch Heavy-Metal-Freunde werden älter. Ein sehr interessantes Interview hat dazu Gitta Schreiber mit Holger Hübner geführt. Hübner ist Chef des Unternehmens, dass alljährlich im kleinen Dorf Wacken ein Festival veranstaltet, ein Highlight der Heavy-Metal-Szene in Deutschland. Angesprochen hat Gitte Schreiber dabei nicht nur das Verhältnis der rauen Rocker mit den Einwohnern des kleinen Dorfes, sondern auch die Altersdiversität im eigenen Team.

cdv

Der Professor und die Generation Y

Das Netz schmunzelt dieser Tage über einen Beitrag bei Business Insider von Prof. Dr. Ingo Markgraf, der sich an die Generation Y wendet. Deutlich: „Liebe Generation Y, so nimmt euch niemand ernst“. Es geht genau um den Dialog der Generationen, um unterschiedliche Ansprüche, aber auch um den Begriff „Herrschaftswissen“. Markgraf glaubt, dass dieser Begriff aussterben wird, weil es irgendwann „normal“ sein wird, Wissen jederzeit zu teilen.

Update: Das Netz wäre nicht das Netz, wenn es nicht auch schon eine erste Replik darauf geben würde. In diesem Fall: Generation Y, übernehmt das mal bitte.

Es wird spannend in den nächsten Jahren, weil diese Generation erleben wird, dass sich die Angebot- und Nachfragesituation im Arbeitsmarkt komplett verändern wird. Spannend für Unternehmen, wie sie sich darauf einstellen; spannend aber auch für die Arbeitnehmer, wie sie mit dieser neuen Freiheit umgehen können.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Generationen und Ansprüchen an Arbeit und Leben. Wo spüren Sie Veränderungen? Wo gibt es gute und schlechte Beispiele?

cdv

Ergonomisch arbeiten mit Meerblick

Zu Hause habe ich einen ergonomisch eingerichteten Schreibtisch und einen hervorragenden Bürostuhl. Und meinen Kunden lege ich nahe, wie wichtig ergonomische Arbeitsplätze für alternsgerechtes Arbeiten sind. Als Buchautorin auf Fuerteventura zu arbeiten, bedeutet zu improvisieren. Zum Glück gab’s im überraschend gut sortierten Baumarkt  einen kleinen Computertisch zu kaufen. Und im Ferienhäuschen gibt es ausreichend Schmöker von vorherigen Gästen, die eine perfekte Bildschirmerhöhung abgeben.

Der Name Fuerteventura bedeutet „starke Winde“. Und gerade im Juli/August macht die Insel ihrem Namen alle Ehre. Wenn es nicht zu windig ist, kann ich tatsächlich auf der Dachterrasse schreiben. Ansonsten bleibt ein Wintergarten, der ebenfalls einen kleinen Blick aufs Meer bietet. Trotz Sonnenschirm ist die Sonneneinstrahlung auf der Terrasse heftig und die oberste Priorität heißt: gut eincremen.

Die ersten Tage waren nicht so einfach. Jetzt bin ich auf dieser Insel, deren unendliche Sandstrände ich so liebe und dann soll ich mich wirklich für mehrere Stunden am Tag hinsetzen und schreiben??? Inzwischen ist die erste von vier Wochen ins Land gegangen und ich habe einen funktionierenden Rhythmus zwischen Arbeiten und Insel genießen für mich gefunden. Mein anvisiertes Wochenpensum von mindestens 20 Seiten habe ich gerade so geschafft. Nun bin ich selbst gespannt, wie sich alles in den nächsten Tagen weiter einspielt.

rk

 

Herausforderung: Zusammenarbeit mit „Millenials“

Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie künftig mit Millenials zusammen arbeiten wollen. Eine Herausforderung für Unternehmen.

Mit dem demographischen Wandel gehen auch andere Ansprüche an die Arbeit einher. Jüngere Generationen erwarten andere Arbeitsbedingungen, etwa was den Sinn der Arbeit angeht, aber auch, was den Umgang miteinander angeht. Erwartungen, wie es in diesem Beitrag von ze.tt formuliert wird, werden auch an die Vorgesetzten gerichtet. Regelmäßiges Feedback gehören für sie genau so dazu wie Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite spielt das Geld nicht unbedingt die wichtigste Rolle.

Deutlich wird dabei, dass sich Unternehmen und Vorgesetzte verändern müssen, wenn sie künftig mit dieser Generation von sogenannten „Millenials“ zusammen arbeiten wollen. Da Fachkräfte zunehmend gesucht werden, sind es nun die Unternehmen, die tatsächlich gefordert sind. Ein wichtiges Thema, auch im Buch.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, was die Veränderung von Unternehmen angeht? Sind die Führungskräfte von heute diesen Anforderungen schon gewachsen? Und woran wird es deutlich?

cdv