Herausforderung: Zusammenarbeit mit „Millenials“

Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie künftig mit Millenials zusammen arbeiten wollen. Eine Herausforderung für Unternehmen.

Mit dem demographischen Wandel gehen auch andere Ansprüche an die Arbeit einher. Jüngere Generationen erwarten andere Arbeitsbedingungen, etwa was den Sinn der Arbeit angeht, aber auch, was den Umgang miteinander angeht. Erwartungen, wie es in diesem Beitrag von ze.tt formuliert wird, werden auch an die Vorgesetzten gerichtet. Regelmäßiges Feedback gehören für sie genau so dazu wie Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite spielt das Geld nicht unbedingt die wichtigste Rolle.

Deutlich wird dabei, dass sich Unternehmen und Vorgesetzte verändern müssen, wenn sie künftig mit dieser Generation von sogenannten „Millenials“ zusammen arbeiten wollen. Da Fachkräfte zunehmend gesucht werden, sind es nun die Unternehmen, die tatsächlich gefordert sind. Ein wichtiges Thema, auch im Buch.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, was die Veränderung von Unternehmen angeht? Sind die Führungskräfte von heute diesen Anforderungen schon gewachsen? Und woran wird es deutlich?

cdv

Logistische Herausforderung

 

Ein Buch auf einer Insel zu schreiben, bringt die eine oder andere Herausforderung mit sich.

Los ging’s gleich beim Packen. 20kg Gepäck ließ mein gebuchter Flug nach Fuerteventura zu und dazu 6kg Handgepäck. Hmmm…! Und das wenn man 4 Wochen unterwegs ist, einen Laptop dabei hat, außerdem eine zusätzliche Tastatur sowie Unterlagen und ein paar Bücher für Literatur-Recherche, damit der Dialog der Generationen ausreichend Tiefgang bekommt. Was für ein Glück, dass meine neue Reisetasche im leeren Zustand selbst nur 2kg auf die Waage bringt. Somit kam alles ohne Übergepäck-Zuschlag mit an Bord.

rk

Generationen und Politik – PowerPoint-Karaoke

Maximilian Stepfer und die Junge Union Altötting haben mich eingeladen zu ihrer Veranstaltung „Generationen und Politik“. MdB Stephan Mayer und ich durften uns vor der eigentlichen Diskussionsrunde einem PowerPoint-Karaoke stellen. Man weiß dabei nicht, welche Folien einen erwarten und steht vor der Herausforderung, spontan und dennoch clever zu präsentieren.

Wie sind die Unterschiede zwischen Jung und Alt? Wie steht jemand aus der Generation X oder der Babyboomer zu WhatsApp? Was hat ein Muffin mit den Generationen Y und Z zu tun? Da Stephan Mayer größer ist als ich, hat mein Kamerabild ihn nicht komplett eingefangen. Daher gibt es hier nur die Highlights aus meinem Beitrag.

Ich selbst bin parteilos, halte es aber für sehr wichtig, dass sich alle großen Parteien mit dem demographischen Wandel und einem gelingenden Dialog der Generationen auseinandersetzen.

rk

Demographie und Arbeitswelt: Disruptive Veränderungen

Für viele Arbeitnehmer wird sich im Rahmen des demographischen Wandels in den nächsten Jahren viel ändern. Eine neue Arbeitswelt steht bevor.

„Die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, steht vor einschneidenden, disruptiven Veränderungen. Arbeiten 4.0 bedeutet nichts weniger als die vollständige Umgestaltung unseres beruflichen Daseins – eine riesige Herausforderung für Personalmanagement, Führungskultur und Arbeitsorganisation. Ein großer Umbruch, aber er ist zu meistern, befanden die rund 120 Teilnehmer auf der Veranstaltung NEW WORK des Demographie Netzwerkes, die jetzt in München stattfand.“ So eine aktuelle Presseinformation des ddn-Netzwerks, über das wir an dieser Stelle schon berichtet haben, zu einer Veranstaltung in München.

Während das Netzwerk immer wieder den Begriff „Arbeiten 4.0“ anführt, wird weiterhin zum Thema „Arbeit“ immer wieder auch der Begriff „New Work“ aufgeführt. Eine genaue Definition und erste Erklärung zu diesem Thema findet sich bei der Wikipedia.

Und es gibt einige nennenswerte Experten, die sich seit einiger Zeit schon mit diesem interessanten Thema befassen. Einer von ihnen ist Markus Väth, der aktuell zu diesem Thema einen sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel „Arbeitslosigkeit gibt es nicht“ verfasst hat. Weitere Beiträge von ihm sind auf auch seiner Seite zu lesen.

cdv

Demographie in der Schweiz – Generation Silber

Thema Demographie: Auch in der Schweiz wird nach Lösungen und Modellen gesucht.

Auch in der Schweiz ist der demographische Wandel ein Thema. In einem lesenswerten Beitrag zum Thema Demographie beleuchtet die Neue Züricher Zeitung die voraussichtlichen Zahlen. Mit dem Ergebnis, dass man nach Lösungen und Modellen sucht, die „Generation Silber“, wie sie hier genannt wird, länger in den Betrieben zu halten, um etwa das wertvolle Wissen und die Erfahrung  nicht brachial zu verlieren. Auch in Deutschland gibt es erste Unternehmen und Branchen, die sich damit befassen und auseinander setzen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Wissen Sie Beispiele von Unternehmen, die älteren Arbeitnehmern Programm anbieten, um länger zu arbeiten?

cdv

Das Buch-Projekt beginnt auf Fuerteventura

Ab Ende Juli will ich auf Fuerteventura die ersten 80 bis 120 Seiten des Buches entwickeln.

Huch! In drei Wochen geht es schon los! Am 22. Juli geht der Flug nach Fuerteventura! Dort werde ich beginnen, die bisher zusammengetragenen Informationen nieder zu schreiben und die ersten 80 bis 120 Seiten meines Buches zum Thema „Dialog der Generationen“ zu entwickeln. Im Alltag zu Hause am Schreibtisch würde ich kaum die Muße finden, mich so konsequent auf das Buch zu konzentrieren. Doch auf der Insel traue ich mir zu, so ein großes Projekt wahr werden zu lassen.

19 Interviews mit spannenden Persönlichkeiten habe ich bis dahin zum Thema „Dialog“ geführt und diese gilt es jetzt, zu Papier zu bringen. Und ich weiß, dass auf Fuerte nach einem arbeitsintensiven Tag am Laptop die Sonne scheinen wird und ich im Meer und den Wellen die Gedanken abstreifen und zur Ruhe kommen kann, um mich am nächsten Tag wieder frisch und mit Schwung an die Arbeit zu machen.

Vorher sind in meinem „Real Life“ noch vier eintägige Workshops und zwei eintägige Seminare durchzuführen, die entsprechenden Fotoprotokolle zu erstellen und über 1.000 km im Auto runter zu reißen. Außerdem gilt es, noch einen Leihwagen auf der Insel zu buchen, eine stabile Reisetasche, eine neue Sonnenkappe (vor allem gegen den Wind) sowie etwas Fachliteratur zu besorgen. Fordernde Zeiten – und dennoch macht das Projekt riesige Freude.

rk

Demographie-Netzwerk ddn: Wandel als Chefsache

Wer sich mit dem Thema Demographie gründlicher beschäftigt, stolpert in den Suchergebnissen über kurz oder lang über das Demographie-Netzwerk ddn. Was das genau ist, wollten wir von Martina Schmeink wissen. Sie ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Demographie Netzwerk ddn e.V. Der Sitz des Vereins ist in Dortmund.

„Begonnen hat es bereits 2006 mit einer Initiative des Bundesministeriums für Arbeit, damals noch unter dem Namen „Neue Qualität der Arbeit“, berichtet Schmeink.  Mit etwa 40 Unternehmen und Organisationen habe man damals das Projekt gestartet.  Zu der Zeit sei auch entschieden worden, es nicht als Förderprojekt zu starten, sondern von vornherein als Austausch-Plattform.

„Gegründet wurde ddn im März 2006 auf Initiative des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Die Mitglieder setzen sich aus Unternehmen aller Größenordnungen, aber auch Verbänden, Beratungsunternehmen, Wissenschaftseinrichtungen oder Kommunen zusammen.

ddn ist angetreten, um den demographischen Wandel zur Chefsache zu machen. In zehn Goldenen Regeln verpflichten sich die ddn-Unternehmen unter anderem für eine nicht diskriminierende, altersneutrale Personalpolitik, für eine ausgewogene Altersstruktur der Belegschaft, eine ganzheitliche Gesundheitsförderung und den Wissenstransfer zwischen den Generationen.“, heißt es auf der Internetseite des Netzwerks.

Seitdem ist viel passiert. „Heute haben wir fast 400 Mitglieder“, weiß Martina Schmeink zu berichten. In mittlerweile 13 Arbeitskreisen finde ein reger Austausch statt. Die Arbeitsstruktur der einzelnen Kreise sei aber wiederum auch sehr unterschiedlich, was wiederum an den unterschiedlichen Themenfeldern liege. Themen sind unter anderen „Gesundheit“, „Arbeitsorganisation“, „Führung“, „Innovation und Mensch“ oder auch „Sozialwirtschaft“ und weitere mehr.

Neben Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung sind auch Organisationen und Kommunen in diesem Netzwerk-Verbund engagiert. „Verbindendes Element ist in den meisten Fällen die Position als Arbeitgeber“, so Schmeink.  Die Ergebnisse der Arbeitskreise seien sehr unterschiedlich. Während einige lediglich ihre Protokolle untereinander verteilen, gebe es mittlerweile auch schon fünf Fachbücher, etwa mit wissenschaftlichem Hintergrund. „Wir sind gerade daran, die Ergebnisse unserer Arbeit etwas sichtbarer etwa auf unserer Internetseite zu präsentieren“, erläutert Martina Schmeink.

Martina Schmeink, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Netzwerks Demographie ddn.

„Die meisten Teilnehmer profitieren am meisten vom gegenseitigen Austausch“, weiß Schmeink mittlerweile aus einigen Jahren Erfahrung. Viele seien nach den Arbeitskreis-Sitzungen und den konstruktiven Diskussionen sehr begeistert und inspiriert, und würden daher auch weitere Kollegen oder andere Teilnehmer zur Zusammenarbeit in dieses Netzwerk einladen. „Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist in diesem Fall nicht zu unterschätzen“, ergänzt sie.

Die Frage nach der weiteren Entwicklung des Netzwerks kann Martina Schmeink verständlicherweise nicht konkret beantworten. „Es hängt sehr viel von den Fragestellungen der Unternehmer oder Organisationen in den nächsten Jahren ab“, sagt sie. Deutlich werde jedoch immer mehr, dass das Thema und entsprechende Maßnahmen in vielen Unternehmen und Organisationen immer dringender werde.

PwC-Studie: Immer mehr ältere Menschen in Arbeit

Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC gelingt es in Deutschland immer häufiger, ältere Arbeitnehmer zu integrieren. Die Bundesrepublik steht unter 34 untersuchten Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) damit auf Platz sieben, heißt es etwa beim Handelsblatt, das über diese Studie schreibt. Im gesamten PwC-Ranking springt die Bundesrepublik verglichen mit der Studie 2003 um zehn Plätze hoch auf Platz 15. Trotzdem bewegt sich die Bundesrepublik noch immer nur im Mittelfeld. Ganz vorn stehen Island, Neuseeland und Israel. Schlusslichter in diesem Vergleich sind die Türkei, Luxemburg und Slowenien.

Eine Erläuterung zur Studie gibt es hier von Petra Raspels, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei PwC, sowie Dr. Nicole Elert, Leiterin des Bereichs Arbeitsrecht bei PwC. Die Studie (englisch) gibt es hier als pdf-Dokument zum Download.

Etwas differenzierter zu dieser Studie ist auch dieser Beitrag in der Heilbronner Stimme; er beruht auf einem Agenturbeitrag der dpa. Darin wird etwa Rudolf Kast zitiert, Vorsitzender des Demographie-Netzwerks e.V. ddn, einem Verbund von Unternehmen, Kommunen und Organisationen. Während große Unternehmen und Konzerne das Thema verstanden hätten, fehle es insbesondere bei den Kleinunternehmen wie auch bei Handwerkern an Lösungen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, was die Integration von älteren Arbeitnehmerinnen im Unternehmen angeht? Haben Sie schlechte, oder vielleicht sogar sehr gute Erfahrung, von denen Sie berichten möchten?

Einstellungsalter: Mindestens 55 Jahre

Kennen sie „everyoung“? Vermutlich nicht, denn es ist ein südkoreanisches Tech-Startup. Eigentlich nichts besonderes, also. Gäbe es da nicht ein besonderes Einstellungskriterium. Die Mitarbeiter müssen mindestens 55 Jahre alt sein. Das soll, das berichtet das Magazin t3n in diesem sehr lesenswerten Beitrag, ein Zeichen gegen Altersdiskriminierung setzen. Interessant ist dabei auch, welche Arbeitszeiten dort angewandt werden. Zudem, dass ein Blutdruckmessgerät zur Hand ist.

Wie sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema? Gibt es auch in Deutschland oder in benachbarten Ländern Zeichen für Altersdiskriminierung, insbesondere in Unternehmen?

Lernen über Konzerngrenzen hinweg

„Die Silos in großen Unternehmen lösen sich schleichend aber stetig auf. Doch nicht nur innerhalb von deutschen Konzernen, sondern auch über die Unternehmensgrenzen hinweg initiieren Mitarbeiter dieser Tage, selbstorganisiert und nicht selten ohne Zustimmung der direkten Führungskraft, geschweige denn offizielles Mandat, konzernübergreifendes miteinander Lernen.“

Das schreibt Sabine Kluge, Global Progam Manager Learning and Development bei Siemens, in ihrem sehr ausführlichen und lesenswerten Beitrag  „Social Learning statt Silodenken in deutschen Konzernen – und alle so „Yeah“: Miteinander, voneinander, unternehmensübergreifend und selbstorganisiert“ auf der Plattform LinkedIn. Sie beschreibt über mehrere Stationen, welche Möglichkeiten etwa die Mitarbeiter von großen Konzernen haben, voneinander lernen zu können. 

Welche Erfahrungen haben sie zum Thema „Lernen“ in ihrem Unternehmen gemacht? Wo gibt es Beispiele, wo etwa innerhalb einer Branche, oder vielleicht sogar außerhalb, Lernorte oder Veranstaltungen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch oder zur Weiterbildung motiviert haben? Ich freue mich auf ihre Nachricht.