Im Gespräch mit Jugendlichen: Junge Deutsche 2017

Generation Z 2017

Wie ticken die jungen Deutschen im Jahr 2017? Dieser Frage ist Simon Schnetzer mit seiner Studie nachgegangen. Der Visionär aus dem Allgäu hat sich im Jahr 2010 aufs Fahrrad geschwungen, Deutschland bereist und dabei den Grundstein für seine Demographie-Studie gelegt, die er kontinuierlich weiter ausgebaut hat. Er ist immer im Gespräch mit Jugendlichen.

Für mein Sachbuch „Dialog der Generationen“ durfte ich ihn in der Gründervilla in Kempten besuchen, die er gemeinsam mit Thomas Herzhoff ins Leben gerufen hat. Wir sprachen über Vorlieben und Bedürfnisse der Jugendlichen und wie sich Unternehmen darauf einstellen sollten. Ich freue mich schon darauf, die Highlights des interessanten Interviews für die künftigen Leser meines Buches niederzuschreiben.

rk

Der Professor und die Generation Y

Das Netz schmunzelt dieser Tage über einen Beitrag bei Business Insider von Prof. Dr. Ingo Markgraf, der sich an die Generation Y wendet. Deutlich: „Liebe Generation Y, so nimmt euch niemand ernst“. Es geht genau um den Dialog der Generationen, um unterschiedliche Ansprüche, aber auch um den Begriff „Herrschaftswissen“. Markgraf glaubt, dass dieser Begriff aussterben wird, weil es irgendwann „normal“ sein wird, Wissen jederzeit zu teilen.

Update: Das Netz wäre nicht das Netz, wenn es nicht auch schon eine erste Replik darauf geben würde. In diesem Fall: Generation Y, übernehmt das mal bitte.

Es wird spannend in den nächsten Jahren, weil diese Generation erleben wird, dass sich die Angebot- und Nachfragesituation im Arbeitsmarkt komplett verändern wird. Spannend für Unternehmen, wie sie sich darauf einstellen; spannend aber auch für die Arbeitnehmer, wie sie mit dieser neuen Freiheit umgehen können.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Generationen und Ansprüchen an Arbeit und Leben. Wo spüren Sie Veränderungen? Wo gibt es gute und schlechte Beispiele?

cdv

Herausforderung: Zusammenarbeit mit „Millenials“

Unternehmen müssen sich verändern, wenn sie künftig mit Millenials zusammen arbeiten wollen. Eine Herausforderung für Unternehmen.

Mit dem demographischen Wandel gehen auch andere Ansprüche an die Arbeit einher. Jüngere Generationen erwarten andere Arbeitsbedingungen, etwa was den Sinn der Arbeit angeht, aber auch, was den Umgang miteinander angeht. Erwartungen, wie es in diesem Beitrag von ze.tt formuliert wird, werden auch an die Vorgesetzten gerichtet. Regelmäßiges Feedback gehören für sie genau so dazu wie Respekt und Entwicklungsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite spielt das Geld nicht unbedingt die wichtigste Rolle.

Deutlich wird dabei, dass sich Unternehmen und Vorgesetzte verändern müssen, wenn sie künftig mit dieser Generation von sogenannten „Millenials“ zusammen arbeiten wollen. Da Fachkräfte zunehmend gesucht werden, sind es nun die Unternehmen, die tatsächlich gefordert sind. Ein wichtiges Thema, auch im Buch.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, was die Veränderung von Unternehmen angeht? Sind die Führungskräfte von heute diesen Anforderungen schon gewachsen? Und woran wird es deutlich?

cdv